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# P42 Dashboard auf dem Server betreiben (Docker + eigener nginx)
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Der Container öffnet **nur einen internen Port** (Standard `127.0.0.1:3000`). Von außen erreichbar wird das
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Dashboard ausschließlich über deinen nginx, der per HTTPS auf diesen Port weiterleitet.
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- **Daten** (`data/`: Datenbank + hochgeladene Bilder) liegen auf dem Server außerhalb des Containers.
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- **Einstellungen** (`config.json`: API-Keys, Wikipedia-Kontakt) werden nur lesend eingebunden, nicht ins Image gebaut.
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- Beides bleibt bei Updates und beim Neubau des Containers erhalten.
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## 1. Projekt auf den Server holen (einmalig)
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Der Code liegt in https://github.com/guyg1474/p42.f-w. `config.json`, `data/` und `.env` stehen in `.gitignore` –
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Schlüssel und Daten landen nie im Repository.
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```bash
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mkdir -p ~/festplatte/dockercontainer
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git clone https://github.com/guyg1474/p42.f-w.git ~/festplatte/dockercontainer/p42
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cd ~/festplatte/dockercontainer/p42
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```
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Das Repository ist öffentlich, Klonen klappt daher ohne Schlüssel. Wird es später privat, wie beim HCRB-Projekt einen
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Deploy-Key (nur Lesezugriff) anlegen und mit `git@github.com:guyg1474/p42.f-w.git` klonen.
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`deploy/update-docker.sh` holt bei jedem Aufruf per `git pull` den neuesten Stand und baut den Container neu.
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## 2. Einstellungen und Daten (einmalig, auf dem Server)
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```bash
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cd ~/festplatte/dockercontainer/p42
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cp config.example.json config.json # nur falls nicht mitkopiert – API-Keys etc. eintragen
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chmod +x deploy/*.sh
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# Datenordner: der Container läuft als UID 1000 und muss hier schreiben dürfen
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mkdir -p data && sudo chown -R 1000:1000 data
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```
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Bestehende Daten übernehmen (lokal ausführen, den lokalen Server vorher stoppen, damit die Datenbank vollständig ist):
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```bash
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scp -r data config.json DEIN-USER@SERVER:~/festplatte/dockercontainer/p42/
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# danach auf dem Server: sudo chown -R 1000:1000 ~/festplatte/dockercontainer/p42/data
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```
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Neue Tabellen und Spalten legt der Server beim ersten Start selbst an.
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## 3. Port und Bindung (optional)
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Standard: Port `3000`, nur auf `127.0.0.1` – passt, wenn nginx **direkt auf dem Server** läuft.
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Prüfen, ob der Port frei ist (keine Ausgabe = frei): `sudo ss -ltnp | grep ':3000 '`
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Anpassen über `.env`:
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```bash
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cp .env.example .env
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nano .env
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```
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| Variable | Bedeutung |
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| `P42_PORT` | Port auf dem Server (Ziel für nginx) |
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| `P42_BIND` | `127.0.0.1` für nginx auf dem Server. Läuft nginx als Docker-Container (z. B. Nginx Proxy Manager), die lokale Server-IP eintragen (`hostname -I`). Nicht `0.0.0.0`, sonst ist der Port offen im Netz. |
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| `P42_TRUSTED_PROXIES` | Wem die `X-Forwarded-*`-Header geglaubt werden. `*` ist sicher, solange nur nginx den Port erreicht. |
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## 4. Starten / Updaten
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```bash
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./deploy/update-docker.sh
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```
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Baut das Image (Frontend + Backend), startet den Container und zeigt den Status. Bei einem Git-Projekt holt es vorher
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den neuen Code. Nach etwa 15 Sekunden sollte `docker compose ps` den Zustand `healthy` zeigen.
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Erster Aufruf über die Domain: Es erscheint die Einrichtung des ersten Kontos (wird Administrator) – oder, mit
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übernommenen Daten, die normale Anmeldung.
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## 5. nginx (machst du) – was das Dashboard braucht
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```nginx
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location / {
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proxy_pass http://127.0.0.1:3000;
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proxy_set_header Host $host;
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proxy_set_header X-Forwarded-For $proxy_add_x_forwarded_for;
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proxy_set_header X-Forwarded-Proto $scheme; # sonst bekommt das Login-Cookie kein "Secure"
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client_max_body_size 16m; # Bild-Uploads bis 15 MB (nginx-Standard: 1 MB)
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proxy_read_timeout 60s; # Rezept-/Infoabrufe können ein paar Sekunden dauern
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}
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```
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- `X-Forwarded-For` ist wichtig: Der Login-Schutz (max. 5 Fehlversuche in 10 Minuten) zählt pro echter Client-IP.
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- Ohne `client_max_body_size` schlagen Fotos über 1 MB mit Fehler 413 fehl.
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- Nginx Proxy Manager: „Forward Hostname/IP" = Server-IP, „Forward Port" = `P42_PORT`; die Größe im Reiter
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*Advanced* als `client_max_body_size 16m;` eintragen.
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## 6. Nützliche Befehle
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```bash
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docker compose logs -f # Log ansehen
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docker compose restart # nach Änderungen an config.json
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docker compose exec p42 python -m app.reset_password BENUTZERNAME # Passwort zurücksetzen
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```
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**Backup:** Container kurz stoppen (`docker compose stop`), Ordner `data/` sichern, wieder starten (`docker compose start`).
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## Hinweise
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- **Monitoring:** Die Prüfungen laufen jetzt aus dem Container. `localhost`/`127.0.0.1` meint dort den Container
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selbst, nicht den Server – für Dienste auf dem Server dessen LAN-IP eintragen (z. B. `192.168.0.10:22`).
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- **Zeitzone** ist `Europe/Berlin` (für Uhrzeiten in Monitoring und Logs).
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